Der Hof

Der Altschulzenhof wurde 1867 erbaut und befindet sich seit jeher im Besitz unserer Familie. Er wird bereits in der vierten Generation bewirtschaftet.

Zu Beginn wurde er als landwirtschaftlicher Betrieb geführt. 1982 wurde er um drei Ferienwohnungen ergänzt und später um zwei Wohnungen erweitert, die im Hof und in den umliegenden Gebäuden untergebracht sind. Seit 1997 verarbeiten wir unsere Milch in unserer Hofkäserei zu Käse und anderen Milchprodukten. In diesem Zuge haben wir auch die Silagefütterung aus unserem Betrieb „verbannt“ und füttern unsere Kühe seitdem mit Heu.

Einige Jahre später haben wir auf Vollweidehaltung umgestellt. Seitdem beweiden unsere Kühe im Sommer u.a. die Steillagen und Streuobstwiesen und werden auch draußen auf dem Weidemelkstand gemolken.

Im Jahr 2008 haben wir uns mit der Familie Tress zu einer GbR zusammengeschlossen. Die so entstandene Altschulzenhof GbR verfügt über ca. 50 ha Nutzfläche. Ein Großteil dieser Fläche sind Wiesen, die wir für die Winterfütterung unserer Kühe mähen. Auf den Äckern bauen wir verschiedene Getreidesorten an, die wir ebenfalls zur Fütterung unserer Kühe und Kleintiere nutzen. Das anfallende Stroh wird als Einstreu für die Tiere genutzt. Die zu unserem Betrieb gehörenden Streuobstwiesen liefern die Äpfel für unseren Apfelsaft, der im Hofladen erworben werden kann.

Streuobstwiesen haben auf der Alb eine lange Tradition. So war in früheren Jahren jede Ortschaft mit einem weiten Gürtel von Streuobstwiesen umgeben. Zu unserem Betrieb gehören ebenfalls 3 ha Wald. Dabei handelt es sich zum Großteil um Fichtenbestände und Laubwald. Obwohl der Hof kein Bio-Betrieb ist, versuchen wir den ökologischen Aspekten soweit als irgend möglich Rechnung zu tragen.

Die Tiere

Die Kühe

Unsere Lebensgrundlage ist die Milch unserer ca. 30 behornten Kühe, mit der wir täglich einen 500l Käsekessel füllen.

Unsere Kühe sind Heumilchkühe. Das bedeutet, dass sie im Sommer frische Gräser und Kräuter auf der Weide fressen, während sie im Winter schmackhaftes Heu von unseren Wiesen bekommen. Diese traditionelle Heuwirtschaft fördert die Artenvielfalt auf Wiesen und Weiden. Auch zur Erhaltung der Lebensräume für Bienen und Schmetterlinge trägt diese naturnahe Bewirtschaftung bei.

Die hochwertige Heumilch, die wir von unseren Kühen erhalten, verarbeiten wir in unserer hofeigenen Käserei zu unseren Käsespezialitäten.

Duchschnittlich bringt jede Kuh pro Jahr ein Kälbchen zur Welt. Damit ist sowohl die Milchproduktion als auch der Nachwuchs an Milchkühen gesichert.

Die anderen Hofbewohner

Drei Hühner im Garten vor dem Zaun

Die Hühner

Unser Hühnerhof beschränkt sich auf ca. 20 glückliche Hühner in Freilandhaltung, deren Eierproduktion für den Eigenbedarf und soweit ausreichend für den Bedarf unserer Feriengäste vorgesehen ist.

Gans Olaf auf der Wiese

Die Gänse

Unsere Gänse sind neben unserem Hund die besten Wachen, die man sich wünschen kann. Ihnen entgeht nichts und ihr Geschrei ist weithin hörbar.

Zwergkaninchen im Stall

Die Kaninchen

Unsere Kaninchen sind besonders geeignet für die kleinen Feriengäste. Sie freuen sich über handgepflückten Löwenzahn und andere Leckereien.

Zwergschafe und Gans auf der Weide

Die Schafe

Die Zwergschafe leben zusammen mit den Gänsen in einer WG. Wie auf der Schwäbischen Alb üblich werden sie zur Landschaftspflege eingesetzt und sorgen dafür, dass ihre Weide nicht verwildert.

Die Ponys

Auf dem Hof leben zudem unsere Ponys Flips und Nico. Die beiden verbringen gerne Zeit auf der Koppel, genießen aber auch Streicheleinheiten von unseren Feriengästen. In Absprache mit Herbert Engst ist auf den beiden auch geführtes Ponyreiten möglich.

Schwalbennachwuchs im Kuhstall

Die Schwalben

Der Hof ist ebenfalls Heimat von Rauch- und Mehlschwalben, die jedes Jahr wieder Quartier unter unseren Dächern beziehen. Im Frühjahr kann man sie beim Nestbau beobachten und im Sommer beim Fliegen fangen für die Jungtiere. Mit ganz viel Glück kann man sogar einen Blick auf die jungen Schwälbchen erhaschen.

Katze Struppi auf der Kuhweide

Die Katzen

Wenn man sich gemütlich auf der Bank im Hof räkelt, wird man aus den Augenwinkeln oft etwas vorüberhuschen sehen. Das sind unsere Hofkatzen Struppi, Ben, Kratzi, Prinz, Prinzessin und die beiden jüngsten Wuschel und Frieda, die sich gerne Streicheleinheiten von den Feriengästen abholen.

Hund Mila sitzt im Hof

Der Hund

Unser mehr Haus- als Hofhund Mila ist ein Mini Austalian Sheppard. Neben ihrem größten Hobby Gänse und Schafe verbellen, liebt sie es, gestreichelt zu werden oder mit den Ferienkindern zu spielen.

Die Menschen

Maria, Valentin und Matteo Pizzini

Maria Pizzini, geborene Engst, ist im Jahr 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Valentin Pizzini in den Betrieb ihrer Eltern Anton und Elisabeth eingestiegen. Sie ist damit die fünfte Generation, die den Altschulzenhof inklusive Hofkäserei bewirtschaftet.
Maria Pizzini arbeitet in der Käserei, kümmert sich um die Verwaltung und ist ebenso beim Melken der Kühe anzutreffen. Ihr Mann Valentin arbeitet ebenfalls in der Käserei und im Verkauf auf dem Wochenmarkt. Daneben fuchst er sich gerade in die Verwaltung des Betriebs ein. Maria und Valentin leben mit ihrem kleinen Sohn Matteo auf dem Hof.

Elisabeth und Anton Engst

Elisabeth und Anton Engst bewirtschaften den Hof in vierter Generation. Ihr großes Projekt war die Käserei, die sie im Jahr 1997 auf dem Altschulzenhof eröffnet haben. Elisabeth Engst ist täglich in der Käserei anzutreffen, als gelernte Fromelière hat sie den Hut bei der Käseproduktion auf. Zudem ist sie im Verkauf tätig, sowohl im Hofladen als auch auf dem Wochenmarkt. Doch auch die Tiere sind ihr wichtig, daher ist sie auch oft bei den Kühen zum Melken.
Anton Engst obliegt die Leitung der Landwirtschaft. Seit Jahrzehnten hat er täglich die Kühe gemolken und sich um Jungvieh und Kälber gekümmert. Auch der Verkauf auf dem Wochenmarkt und die Verwaltung des Altschulzenhofs sind seine Gebiete. In letzter Zeit musste er ein wenig kürzertreten, unterstützt den Betrieb aber immer noch, wo er kann.

Herbert Engst

Herbert Engst ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil des Hofes. Half er früher nur an den Wochenenden im Betrieb, ist er seit seinem Ruhestand dauerhaft auf dem Hof. Er kümmert sich mit viel Hingabe um die Kühe, ist täglich beim Melken anzutreffen und versorgt Rinder und Kälbchen im Stall. Daneben ist er Eigentümer der drei Ferienwohnungen in direkter Nähe zum Hof.

Theresa Engst

Theresa Engst arbeitet im Betrieb ihrer Eltern und ihrer Schwester Maria mit. Sie geht regelmäßig auf die Wochenmärkte, bereitet den Verkaufswagen vor und hilft aus, wo Hilfe gebraucht wird. Daneben kümmert sie sich um ihren kleinen Sohn Finn, mit dem sie ebenfalls in Münzdorf lebt.