Der Hof

Der Altschulzenhof wurde 1867 erbaut und befindet sich seit jeher im Besitz unserer Familie. Inzwischen wird er in der fünften Generation von Maria Pizzini (geborene Engst) und ihrem Mann Valentin bewirtschaftet.

Zu Beginn wurde der Altschulzenhof als landwirtschaftlicher Betrieb geführt. 1982 wurde er um drei Ferienwohnungen und später um zwei Wohnungen ergänzt, die im Hof und in den umliegenden Gebäuden untergebracht sind. Seit 1997 haben wir die Milch unserer eigenen Kühe in unserer Hofkäserei zu Käse und anderen Milchprodukten verarbeitet. Einige Jahre später stellten wir auf Vollweidehaltung um. Seitdem beweideten unsere Milchkühe im Sommer die Steillagen und Streuobstwiesen rund um Münzdorf und wurden auch draußen auf dem Weidemelkstand gemolken.

Mit dem Einstieg von Maria und Valentin in den Betrieb wird die Milchviehhaltung im November 2026 beendet. Ab diesem Zeitpunkt beziehen wir Bio-Milch von einem Partnerbetrieb aus einem Nachbarort, dessen Jungrinder ihre Sommer auf den Weiden rund um unseren Hof verbringen werden. Die Bio-Milch wird die Grundlage für unsere über 20 Käsesorten und die anderen vielfältigen Milcherzeugnisse bilden, die in unserer Käserei entstehen.

Die zu unserem Betrieb gehörenden Streuobstwiesen liefern die Äpfel für unseren Apfelsaft, den Sie in unserem Hofladen kaufen können.

Die Tiere

Die Kühe

Die Basis für unsere Käseherstellung ist gute und qualitativ hochwertige Milch. Diese beziehen wir von Familie König und ihren etwa 35 Milchkühen aus dem nahe gelegenen Maxfelden. 

Die Kühe verbringen ihre Sommer auf der Weide, wo sie frische Gräser und Kräuter fressen. Diese traditionelle Bewirtschaftung fördert die Artenvielfalt auf Wiesen und Weiden. Außerdem trägt sie zum Erhalt der Lebensräume von Bienen und Schmetterlingen bei.

Jede Kuh bringt im Schnitt pro Jahr ein Kälbchen zur Welt. Damit ist sowohl die Milchproduktion als auch der Nachwuchs an Milchkühen gesichert.

Die anderen Hofbewohner

Drei Hühner im Garten vor dem Zaun

Die Hühner

Unser Hühnerhof beschränkt sich auf ca. 20 glückliche Hühner in Freilandhaltung, deren Eierproduktion für den Eigenbedarf und soweit ausreichend für den Bedarf unserer Feriengäste vorgesehen ist.

Gans Olaf auf der Wiese

Die Gänse

Unsere Gänse sind neben unserem Hund Mila die besten Wachen, die man sich wünschen kann. Ihnen entgeht nichts und ihr Geschrei ist weithin hörbar.

Zwergkaninchen im Stall

Die Kaninchen

Unsere Kaninchen sind besonders geeignet für die kleinen Feriengäste. Sie freuen sich über handgepflückten Löwenzahn und andere Leckereien.

Zwergschafe und Gans auf der Weide

Die Schafe

Die Zwergschafe leben zusammen mit den Gänsen in einer WG. Wie auf der Schwäbischen Alb üblich werden sie zur Landschaftspflege eingesetzt und sorgen dafür, dass ihre Weide nicht verwildert.

Die Ponys

Auf dem Hof leben zudem unsere Ponys Flips und Nico. Die beiden verbringen gerne Zeit auf der Koppel, genießen aber auch Streicheleinheiten von unseren Feriengästen. In Absprache mit Herbert Engst ist auf den beiden auch geführtes Ponyreiten möglich.

Schwalbennachwuchs im Kuhstall

Die Schwalben

Der Hof ist ebenfalls Heimat von Rauch- und Mehlschwalben, die jedes Jahr wieder Quartier unter unseren Dächern beziehen. Im Frühjahr kann man sie beim Nestbau beobachten und im Sommer beim Fliegen fangen für die Jungtiere. Mit ganz viel Glück kann man sogar einen Blick auf die jungen Schwälbchen erhaschen.

Katze Struppi auf der Kuhweide

Die Katzen

Wenn man sich gemütlich auf der Bank im Hof räkelt, wird man aus den Augenwinkeln oft etwas vorüberhuschen sehen. Das sind unsere Hofkatzen Struppi, Ben, Kratzi, Prinz, Prinzessin und Wuschel, die sich gerne Streicheleinheiten von den Feriengästen abholen.

Hund Mila sitzt im Hof

Der Hund

Unser mehr Haus- als Hofhund Mila ist ein Mini Austalian Sheppard. Neben ihrem größten Hobby Gänse und Schafe verbellen, liebt sie es, gestreichelt zu werden.

Die Menschen

Maria, Valentin und Matteo Pizzini

Maria Pizzini, geborene Engst, ist im Jahr 2025 gemeinsam mit ihrem Mann Valentin Pizzini in den Betrieb ihrer Eltern Anton und Elisabeth eingestiegen. Sie ist damit die fünfte Generation, die den Altschulzenhof inklusive Hofkäserei bewirtschaftet.

Maria Pizzini arbeitet in der Käserei und kümmert sich um die Verwaltung. Ihr Mann Valentin arbeitet ebenfalls in der Käserei und im Verkauf auf dem Wochenmarkt. Daneben fuchst er sich in die Verwaltung des Betriebs ein. Maria und Valentin leben mit ihrem kleinen Sohn Matteo auf dem Hof.

Elisabeth Engst

Elisabeth Engst bewirtschaftet den Hof in vierter Generation. Ihr großes Projekt gemeinsam mit ihrem Mann Anton war die Käserei, die sie im Jahr 1997 auf dem Altschulzenhof eröffnet hat.

Elisabeth Engst ist täglich in der Käserei anzutreffen, als gelernte Fromelière hat sie den Hut bei der Käseproduktion auf. Zudem ist sie im Verkauf tätig, sowohl im Hofladen als auch auf dem Wochenmarkt. Doch auch die Tiere sind ihr wichtig, daher kümmert sie sich täglich um unsere Kleintiere, wie etwa Schafe und Hühner. 

Herbert Engst

Herbert Engst ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil des Hofes. Half er früher nur an den Wochenenden im Betrieb, ist er seit seinem Ruhestand dauerhaft auf dem Hof. Er kümmerte sich mit viel Hingabe um unsere Milchkühe und die Kälbchen und wird nach der Bio-Umstellung auch nach den Jungrindern sehen. Außerdem ist er zur Stelle, wenn auf dem Betrieb kleinere und größere handwerkliche Tätigkeiten zu verrichten sind. Daneben ist er Eigentümer der drei Ferienwohnungen in direkter Nähe zum Hof.

Theresa Engst

Theresa Engst arbeitet im Betrieb ihrer Eltern und ihrer Schwester Maria mit. Sie geht regelmäßig auf die Wochenmärkte, bereitet den Verkaufswagen vor und hilft aus, wo Hilfe gebraucht wird. Daneben kümmert sie sich um ihren kleinen Sohn Finn, mit dem sie ebenfalls in Münzdorf lebt.

† Anton Engst

Anton Engst war jahrzehntelang ein prägendes Gesicht des Altschulzenhofs. Mit der Landwirtschaft aufgewachsen übernahm er den Hof von seinem Vater und baute 1997 gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth die Käserei auf. 

Er war Teil des gesamten Kreislaufs: Morgens und abends ging er zum Melken zu den Kühen, tagsüber arbeitete er viel im Büro. Er unterstützte aber auch in der Käserei und war eine feste Größe auf den Wochenmärkten in Ulm und Reutlingen, wo er den hofeigenen Käse an den Mann und die Frau brachte und von den Kunden für seine Expertise, aber auch seine Freundlichkeit und seine Weltgewandtheit geschätzt wurde.

Im Frühjahr 2026 ist Anton nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.